Liebe Blog-BesucherInnen,

mein Mutmach-Buch für alle, die trauern, Verluste erlitten haben, in einer Sinnkrise stecken oder Trauernden helfen möchten:

HEUTE WEINE ICH NICHT: meine REISE durch die TRAUER

ist als E-Book und Taschenbuch erschienen – und jetzt überall im Buchhandel und Online-Handel verfügbar und bestellbar.

Hier 2 ONLINE-BEZUGSQUELLEN:

Mein Buch im Amazon-Buchshop bestellen:

https://amazon.de/dp/B0HLZSS8WX

Mein Buch im BoD-SHOP bestellen:

https://buchshop.bod.de/heute-weine-ich-nicht-meine-reise-durch-die-trauer-iny-o-hall-9783696710392

Dankeschön und herzliche Grüße von

Iny (Ingrid)

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Als Autorin und Texterin brauche ich einen freien Kopf und meine Energie fürs Schreiben. Deshalb spare ich mir durch kleine Alltagsrituale, durch simple LIFE HACKS, Zeit und vermeide Stress:

1. Zeit und Energie sparen statt SUCHEN … ganz einfach!

Meine Mama sagte oft, als ich noch ein Kind war:

»Jedes Ding an seinen Ort, erspart viel ZEIT und böse Wort.«

Man kann heute über solche Sprüche lächeln, aber ich finde sie wichtig. Tatsächlich ermahne ich mich täglich – zum Beispiel nach dem Einkaufen, wenn vielleicht der Geldbeutel in der Einkaufstasche statt in der Handtasche steckt –: »Gleich an den richtigen Platz räumen!«. Oder wenn der Schreibtisch ein paar Tage unter Büchern und Manuskriptseiten ächzt, dann sage ich: »STOPP! Erstmal alles aufräumen und einordnen.«

Solche »Jedes Ding an seinen Ort«-Aktionen mache ich schon automatisch, seit mein Gehirn sich diese Gewohnheit »zur Gewohnheit« gemacht hat. Der ERFOLG des so simplen wie wirksamen LIFE HACKS: Ich suche fast nie etwas und spare mir so viel Zeit.

2. Ich kenne und akzeptiere meine Schwächen
und handle entsprechend …

Ich bin »von der schnellen Truppe«, denke oft schneller, als ich schreiben und meine Aktionen ausführen kann. Das führt gelegentlich auch zu hektischem Laufen und Anstoßen an allem, was meinem Tempo im Weg steht ;-).
Ich kenne die ACHTSAMKEITSLEHRE von Jon Kabat-Zinn, aber »kennen« und »anwenden« sind zwei Paar Schuhe. Jedoch stellte ich fest, dass durch meine stumme innere Ermahnung:
»Bitte aufpassen! Du weißt ja, wie oft deine ebenso »schnelle« Mama gestürzt ist…« mein Gehirn die Gewohnheit des Aufpassen und Achtsamseins immer besser automatisiert. DRANBLEIBEN und WIEDERHOLUNG: Dann funktionieren die LIFE HACKS irgendwann perfekt.

ÜBRIGENS half mir diese DISZIPLIN auch viel in der TRAUER und TRAUERZEIT: Da ich wusste, dass ich manchmal ins MASSLOSE TRAUERN geriet, ermahnte ich mich, sobald ich das feststellte mit STOPP! – und tat oder lernte dann etwas, was meinen Geist stark forderte.

3. Das »JETZT-UND-NICHT-SPÄTER«-Motto

»WICHTIGES zuerst – nicht Dringliches« – das ist mein Motto. Denn als »dringlich« belästigen uns täglich tausenderlei Nachrichten oder Dinge, die überhaupt nicht wichtig sind. Ich mache mir jeden Morgen eine KLEINE LISTE mit ein paar Aufgaben, die HEUTE WIRKLICH WICHTIG sind. Wenn ich sie abends dann abhaken kann, bin ich zufrieden.
Um das zu schaffen, »detoxe« ich mich tagsüber von »dringlichen« Meldungen oder »Katastrophen«-News in Medien und Web. Ich konzentriere mich strikt auf meine wichtigen Aufgaben. Wenn eine Meldung von außen tatsächlich DRINGLICH sein sollte, werde ich es erfahren.

Wahrscheinlich kennen Sie den Begriff aus der Psychologie »Verschieberitis« bzw. PROKRASTINATION. Tatsächlich zieht dieses »Alles-auf-die-lange-Bank-Schieben« meist einen Rattenschwanz an Problemen nach sich.

ALSO:
Jedes Ding an seinen Ort.

Die eigenen Schwächen kennen und entsprechend handeln.
JETZT und nicht SPÄTER:

DIESE 3 LIFE HACKS

sparen Ihnen VIEL STRESS UND ÄRGER,
schonen die Nerven und den Geldbeutel!

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Trauer-Bewältigung und Trauer-Verarbeitung
durch Buch-Schreiben

Heute erhielt ich das erste Autorenexemplar meines neuen Trauerbuchs »HEUTE WEINE ICH NICHT: meine REISE durch die TRAUER«, das bald im Handel erscheint.

Ich bin stolz und glücklich, dass die schweren Trauerjahre als Witwe in diesem Glück gipfeln konnten: die eigene MUTMACH-GESCHICHTE in Händen zu halten. Ich wünsche mir, dass mein Buch für alle Trauernden, Witwen, Witwer und für alle, die jetzt viel Mut und Kraft brauchen in schweren Zeiten, eine Quelle von Trost und neuen Impulsen sein wird.

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Buchpremiere zur TRAUER-BEWÄLTIGUNG:

»HEUTE WEINE ICH NICHT:
meine REISE durch die TRAUER«

Dies ist meine ganz persönliche MUTMACH-Geschichte einer Witwe, 55 plus: Die wahre Geschichte soll allen, die trauern und schwere Verluste erlitten haben, TROST und HILFE zur SELBSTHILFE bieten. Die MUTMACH-Geschichte im Buch ist wahr, authentisch und vor mir als Witwe 55 plus, selbst erlebt.

Trauerbuch erscheint am:
30. Oktober 2026

Sie erfahren in dieser NEUERSCHEINUNG
für TRAUERNDE zum Beispiel:

… WIE Sie als Trauernde die Segel neu setzen …
… Wie Sie den »Selbstmitleid-Tsunami« abwehren …
… WIE Ihnen ein kreativer Schutzschild hilft …
… Was die KÖNIGLICHE MUTHALTUNG beim Trauern bewirkt …
… WIE Sie trotz Verlusten wieder Mut, Energie und Sinn finden … und vieles mehr!

Wenn Sie mehr wissen möchten, kontaktieren Sie mich gern über das Kontaktformular oben
oderr direkt über:

konzeption.text(at)googlemail.com

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GEDICHTE können Mut machen und Trost
spenden in schweren Zeiten

Kennen Sie dieses wunderschöne Gedicht NÄHE DES GELIEBTEN von JOHANN WOLFGANG VON GOETHE? Ich habe es in meiner Trauerzeit entdeckt und oft rezitiert, wenn ich traurig war oder mich verlassen und trostlos fühlte:

NÄHE DES GELIEBTEN

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer vom Meere strahlt.
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer in Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege der Staub sich hebt.
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Wege der Wanderer bebt.
Ich höre dich, wenn dort im dumpfen Rauschen die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen, wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne.
Du bist mir nah.
Die Sonne sinkt,
bald leuchten die Sterne.
O, wärst du da!

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Das Gedankenkarussell stoppen!
TRAUER bewältigen!

MUTMACH-GEDICHTE spenden Trost: eines meiner GEDICHTE während der TRAUER finden Sie unten.

TRAUER bewältigen und kreisende Gedanken stoppen:
Wer trauert, einen schweren Verlust erlitten hat oder gerade eine Lebenskrise meistert, kennt das: Negative Gedanken überschlagen sich »im Schleudergang«; der Stress steigt und die Verzweiflung ebenso, weil man weder klar denken noch einschlafen kann. Ich erlebte solche Situationen im ersten Trauerjahr häufig und auch in den Jahren danach immer wieder.

Eine/n TherapeutIn konnte ich mir nicht leisten, also musste ich kreative »Hilfe zur Selbsthilfe« nutzen. Da ich aus meinen Coaching/Psychologie-Fernstudien wusste, dass sich Gedanken im Gehirn manchmal wie »Affenschnattern« äußern, war mir klar, dass ich gezielt gegen dieses Laute und Negative in meinem Kopf angehen musste.

MUTMACH-GEDICHTE SPENDEN TROST:
Gedichte auswendig lernen lenkt ab.

So kam ich auf die Idee, mein Gehirn in solchen Situationen stark zu fordern und ein GEDICHT AUSWENDIG ZU LERNEN. Das kann jeder; und mit etwas Geduld und Konzentration klappt es auch.

Ich nahm mir mein Taschenbuch »Die Lieblingsgedichte der Deutschen« zur Hand und blätterte darin. Schnell hatte ich meinen Favoriten gefunden: das Gedicht DER PANTHER von RAINER MARIA RILKE. Ich konzentrierte mich aufs Auswendiglernen, Strophe für Strophe. Wenn ich mir einige Zeilen gemerkt hatte, sprach ich sie laut vor mich hin. Das Ergebnis war: Mein Gehirn brauchte die Energie jetzt fürs Lernen des Gedichts und hatte für »schnatternde Grübelgedanken« und TRAUER keinen Platz übrig.

Trauer & Verlust:
Strategien zur Trauer-Bewältigung brauchen viel Wiederholung

In der Folge wiederholte ich diese Strategie immer und immer wieder: Heute, im 9. Trauerjahr, kenne ich viele Gedichte auswendig; denn die Beschäftigung mit schöner Poesie, mit Lyrik ist Balsam für die Seele von TRAUERNDEN und spendet Trost.

Parallel zum Auswendiglernen bekam ich sogar Lust, selbst Gedichte zu schreiben – eines davon, das ich in der besonders »grübelanfälligen« Corona-Zeit schrieb, sehen Sie unten. Vielleicht versuchen Sie etwas Ähnliches, wenn das Gedankenkarussell durchdreht und Sie Trost im SCHÖNEN, WAHREN und GUTEN suchen.

Und hier kommt mein GEDICHT…

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Das ist kurz zusammengefasst ein sofort wirkender »Laune-Pusher«. In meiner TRAUERZEIT habe ich die »Königliche Mut-Haltung« immer dann eingenommen, wenn ich mich besonders traurig, niedergeschlagen und mutlos fühlte; wenn die Trauer mich zu Boden ziehen wollte, genau dann sagte ich mir: »STOPP!«.

In einem Buch von Barbara Berckhan, »Sanfte Selbstbehauptung«, hatte ich diese Körperhaltung vor vielen Jahren entdeckt. Allen, die trauern, die Verluste erlitten haben oder sich einfach kraftlos und zu Boden gedrückt fühlen, empfehle ich dieses »Patentrezept« gegen Mutlosigkeit. Und es geht so:

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Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einer Kreuzung. Die Straße links kennen Sie bereits: Die Fahrt auf ihr ist unangenehm und belastend, denn die Straße ist immer verstopft. Die Straße rechts kennen Sie noch nicht, aber sie müsste auch ans Ziel führen… 

Oft nehmen wir den bekannten, wenn auch ungeliebten Weg. Das ist für uns und unser Gehirn Routine. Eine neue Straße zu befahren, hieße ja, etwas Neues zu erleben und zu erlernen – und da sperrt sich unser auf Energiesparen angelegtes Gehirn oft. 

Aufs TRAUERN übertragen heißt das: Wenn Sie auf der bereits bekannten »Trauerstraße« fahren, wissen Sie, was Sie erwartet: Grübeln, Tränen, aber irgendwann kommen Sie dann doch wieder bei sich an – so ist es ja jedes Mal. Die andere unbekannte Straße dagegen macht Ihnen etwas Angst, weil Sie ja nicht wissen, was Sie dort erwartet. 

In der Trauerzeit erkannte ich, WIE wichtig es ist, Neues zu erkunden, auf neuen oder wieder entdeckten Wegen zu gehen. Sobald man sich nämlich auf das Neue konzentriert, ist es wie ein kleines Abenteuer. 

Bei mir war das so, wenn ich mich – statt leblos auf dem Sofa vor mich hin zu weinen –, zwang, etwas Aktives oder Kreatives zu tun, was mein Gehirn richtig forderte: Eine Stofftasche per Hand mit einem schönen Motiv bemalen, Klavier spielen, Rätsel lösen, Gedichte auswendig lernen oder Gedichte schreiben oder Gedichte in Schönschrift mit Füller in mein Lebensbuch übertragen. Eine Geschichte schreiben. Eine Fremdsprache lernen. Etwas kochen, basteln, backen, das volle Konzentration erforderte. …

Fast immer wurde ich mit guten Gefühlen und etwas mehr »Leichtigkeit« belohnt – oft sogar mit Glücksgefühlen. Bestimmt kennen auch Sie solche Flow-Aktivitäten, in die Sie ganz eintauchen können, die Ihre seelische Immunabwehr stärken und mehr Freude und Sonne ins Dasein bringen. Schreiben Sie alles auf, was das sein könnte und erlauben Sie sich  – auch gegen den inneren Widerstand – Flow zu erleben. 

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Copyright Texte / Fotos / Illustrationen by Holzmann-Ottohall, Ingrid  2025

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Gib dich ganz dem Leben
LIEGENBLEIBEN
kannst du immer noch. 

STERBEN
hat noch so viel Zeit. 
TRAUERN
lässt dich verzweifeln. 

LACHEN und LIEBEN
lindern dein Leid.
VERTRAU
auf das Leben.
Gib dich ihm ganz hin.

GOTT
verschlingt den Tod.
VERSCHLING 
auch du
Angst und Seelennot.

GIB DICH GANZ DEM LEBEN!
Stürz dich hinein 
trotz Leiden
mit Liebe und Lust. 

STEH WIEDER AUF!
GIB DICH GANZ DEM LEBEN

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AUFERSTEHEN

Manchmal
dringen düstere Gedanken 
wie Glassplitter in mein Herz.

Manchmal 
hüllt sich die Seele frierend 
in ihr Trauergewand.

Manchmal 
scheinen Hoffnung und Zuversicht
wie ferne Inseln im Ozean.

Manchmal 
drückt mich die Endlichkeit
wie ein wundes Tier zu Boden.

Manchmal 
scheint das Leben wie ein Flug
durchs Wolken-Labyrinth – 
doch IMMER

füllt Liebe zu mir, zu dir, 
zum Leben und zu Gott 
das Nichts und lässt mich neu
AUFERSTEHEN

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Copyright Texte / Fotos / Illustrationen by Holzmann-Ottohall, Ingrid  2025

(OSTERN – eines meiner »Mutmach-Gedichte« in meiner Trauerzeit als Witwe )

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