* * * Neuerscheinung »Trauerbuch« * * *

»HEUTE WEINE ICH NICHT:
meine REISE durch die TRAUER«

ist meine ganz persönliche MUTMACH-Geschichte einer Witwe, 55 plus:
Diese wahre Geschichte soll allen, die trauern und schwere Verluste erlitten haben, Trost und Unterstützung bieten. Das Buch erscheint am 30.10.2026:

Sie erfahren in dieser NEUERSCHEINUNG
zur TRAUER zum Beispiel:

… WIE Sie als Trauernde die Segel neu setzen …
… Wie Sie den »Selbstmitleid-Tsunami« abwehren …
… WIE Ihnen ein kreativer Schutzschild hilft …
… Was die KÖNIGLICHE MUTHALTUNG beim Trauern bewirkt …
… WIE Sie trotz Verlusten wieder Mut, Energie und Sinn finden … und vieles mehr!

Wenn Sie mehr wissen möchten, kontaktieren Sie mich gern per Mail:

konzeption.text(at)googlemail.com

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Strategie gegen das Gedankenkarussell
und maßloses TRAUERN

Wer trauert, einen schweren Verlust erlitten hat oder gerade eine Lebenskrise meistert, kennt das: Negative Gedanken überschlagen sich »im Schleudergang«; der Stress steigt und die Verzweiflung ebenso, weil man weder klar denken noch einschlafen kann. Ich erlebte solche Situationen im ersten Trauerjahr häufig und auch in den Jahren danach immer wieder.

Eine/n TherapeutIn konnte ich mir nicht leisten, also musste ich kreative »Hilfe zur Selbsthilfe« nutzen. Da ich aus meinen Coaching/Psychologie-Fernstudien wusste, dass sich Gedanken im Gehirn manchmal wie »Affenschnattern« äußern, war mir klar, dass ich gezielt gegen dieses Laute und Negative in meinem Kopf angehen musste.

GEDICHTE AUSWENDIG LERNEN

So kam ich auf die Idee, mein Gehirn in solchen Situationen stark zu fordern und ein GEDICHT AUSWENDIG ZU LERNEN. Das kann jeder; und mit etwas Geduld und Konzentration klappt es auch.

Ich nahm mir mein Taschenbuch »Die Lieblingsgedichte der Deutschen« zur Hand und blätterte darin. Schnell hatte ich meinen Favoriten gefunden: das Gedicht DER PANTHER von RAINER MARIA RILKE. Ich konzentrierte mich aufs Auswendiglernen, Strophe für Strophe. Wenn ich mir einige Zeilen gemerkt hatte, sprach ich sie laut vor mich hin. Das Ergebnis war: Mein Gehirn brauchte die Energie jetzt fürs Lernen des Gedichts und hatte für »schnatternde Grübelgedanken« und TRAUER keinen Platz übrig.

WIEDERHOLUNG IST ALLES!

In der Folge wiederholte ich diese Strategie immer und immer wieder: Heute, im 9. Trauerjahr, kenne ich viele Gedichte auswendig; denn die Beschäftigung mit schöner Poesie, mit Lyrik ist Balsam für die Seele von TRAUERNDEN und spendet Trost.

Parallel zum Auswendiglernen bekam ich sogar Lust, selbst Gedichte zu schreiben – eines davon, das ich in der besonders »grübelanfälligen« Corona-Zeit schrieb, sehen Sie unten. Vielleicht versuchen Sie etwas Ähnliches, wenn das Gedankenkarussell durchdreht und Sie Trost im SCHÖNEN, WAHREN und GUTEN suchen.

Und hier kommt mein GEDICHT…

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Niemand ist in der Trauerzeit, aber auch bei anderen Verlust- und Schicksalsschlägen des Lebens gefeit gegen düstere und bohrende negative Gedanken; meistens kommen diese »Grübelmonster« in der Nacht, wenn der Geist nicht mehr mit Arbeit und Alltagsproblemen beschäftigt ist. Dann führen die schwarzen Gedanken schnell zu negativen Gefühlen und schließlich zu einer Grundstimmung von Pessimismus oder gar Verbitterung, die kaum zu ertragen ist und Schlaflosigkeit erzeugt. 

WAS TUN, WENN »GRÜBEL-MONSTER« SIE PLAGEN?

Mein »STOPP!-SCHILD«

Um düstere Gedanken in ihre Schranken zu weisen, habe ich mir im 1. Trauerjahr auf ein DinA4-Blatt ein großes blutrotes STOPP-SCHILD gemalt. Das hängte ich mir gut sichtbar auf. Immer wenn das »Trauermonster« mich in Endlos-Gedanken treiben wollte, schaute ich das STOPP-Schild an und sagte laut:

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Warum reden wir heute eigentlich alle »Denglisch«? Natürlich – in der beruflichen Fachsprache, im »Business« ist Internationalität gefragt und unabdingbar. Aber im Alltag? In den Medien? Warum werden von allen Medien Wörter wie »Regime-Change« benutzt, wo wir doch dafür im Deutschen ein kurzes einfaches Wort hätten? Warum also nicht »Regime-Wechsel«?

Als Germanistin und Deutsch-Dozentin liebe ich die deutsche Sprache. Aber ich liebe auch Fremdsprachen – nicht umsonst spreche ich außer meiner Muttersprache auch Englisch, Französisch, Spanisch und etwas Polnisch. Genau deshalb möchte ich hier eine Lanze brechen für unsere wirklich schöne und vielfältige deutsche Sprache.

Wie oft habe ich diese Frage von ausländischen Studierenden und akademischen Fachkräften im B2- und C1-Deutschunterricht gehört?! Ja, genau: Warum meinen wir, wir seien »uncool«, wenn wir Deutsch sprechen?! Ich finde, unsere Sprache hat es verdient, wieder mehr gewürdigt zu werden (und nicht nur mit Gender-Sternchen unlesbar gemacht zu werden).

Wer aus Anti-Diskriminierungs-Gründen gendern will, soll und darf das tun. Aber bitte denken Sie doch bei aller Anti-Diskriminierung auch einmal daran, dass wir das Wichtigste, was wir alle gleichermaßen besitzen, nämlich unsere Sprache, ebenfalls nicht diskriminieren sollten. Wenn sich alle und jeder über »kulturelle Aneignung« aufregen, dann sollten wir vielleicht auch hinterfragen, was wir unserer schönen Sprache antun, wenn wir ständig oft sogar falsch genutzte, englische Lehnwörter nutzen – besonders, wenn sie komplett überflüssig sind?!

Weiterlesen: DEUTSCH: Der TAUSENDSASSA und »HANSDAMPF in allen GASSEN« … Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Das ist kurz zusammengefasst ein sofort wirkender »Laune-Pusher«. In meiner TRAUERZEIT habe ich die »Königliche Mut-Haltung« immer dann eingenommen, wenn ich mich besonders traurig, niedergeschlagen und mutlos fühlte; wenn die Trauer mich zu Boden ziehen wollte, genau dann sagte ich mir: »STOPP!«.

In einem Buch von Barbara Berckhan, »Sanfte Selbstbehauptung«, hatte ich diese Körperhaltung vor vielen Jahren entdeckt. Allen, die trauern, die Verluste erlitten haben oder sich einfach kraftlos und zu Boden gedrückt fühlen, empfehle ich dieses »Patentrezept« gegen Mutlosigkeit. Und es geht so:

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… eine kleine Ergänzung zum Beitrag »Lebenskunst ist 5-4-3-2-1-TUN«
vom 14. Oktober

Der Mut, »trotz allem« oder gerade deswegen etwas zu TUN, etwas NEUES zu wagen, wird vom Gehirn mit der Ausschüttung von Glücksbotenstoffen belohnt. Wie »PHÖNIX AUS DER ASCHE STEIGEN« (ich habe es selbst nach meiner langen Trauerzeit so erlebt) ist eine Ur-Erfahrung von Hoffnung und Neubeginn. In der griechischen Mythologie stirbt der Vogel Phönix, indem er sich selbst verbrennt und später aus seiner Asche neu ersteht. Jeder Neubeginn kostet Mühe, Überwindung und eine gute Portion »5-4-3-2-1-LOS«-Denken.

Doch es lohnt sich – besonders auch in Zeiten, wo die Weltlage bedrückend ist, und die Stimmung der Menschen sehr schlecht (geredet) wird: Gerade, wenn man trauert oder schwere Verluste erlitten hat, dann ist es so wichtig, etwas POSITIVES dagegenzusetzen, wie ich es auch in meinem Blog versuche. Es ist vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, vielleicht nur ein winziger Impuls: Aber vielleicht hilft dieser Impuls LeserInnen und Leser weiter. Denn tatsächlich ist es so:

Copyright Texte / Fotos / Illustrationen by Holzmann-Ottohall, Ingrid  2025

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Wer zu lange zögert, den bestraft das Leben – wie man hier bei den Osterhasen mit ihren Spiegeleiern sehen kann. ;-)) Aber im Ernst: Lebenskunst heißt vor allem TUN – nicht »zögern und zagen und warten«.

In dem neuen Bestseller von Mel Robbins »Die LET THEM-Theorie« erzählt die Autorin im Vorwort, wie sie es schaffte, gegen das ständige Verschieben und Hinauszögern , also »Prokrastination«, anzugehen: Wenn sie etwas Unangenehmes zu machen oder zu entscheiden hatte oder einfach zu Dingen keine Lust hatte – dann zählte Mel Robbins innerlich den RAKETENSTART:

5 – 4 – 3 – 2 – 1: LOS!
Sobald sie fertig gezählt hatte, begann sie, ohne weiteres Nachdenken mit dem Tun: zum Beispiel mit dem Öffnen und Bezahlen von Rechnungen.

Tatsächlich ist es neurowissenschaftlich erwiesen, dass eine solche 5-Sekunden-Formel helfen kann, das Gehirn zu überlisten. Statt zu grübeln »Oh, was passiert, wenn ich die Rechnung jetzt öffne? Wird der Betrag höher sein als gedacht? Schaffe ich das überhaupt? Dann vielleicht doch lieber nicht öffnen…«,
hilft die Formel, den Startschuss fürs TUN zu geben.

HANDELN – TUN – ENTSCHEIDEN:
3 Zauberworte für mehr Lebensglück

Denken Sie mal darüber nach: Was ist Ihr TUN, das Sie manchmal oder öfters oder regelmäßig hinauszögern? Dieses lästige TUN,, Handeln oder Entscheiden, das Ihnen im Gedächtnis hängt und Sie immer wieder plagt? Vielleicht ist es das Übungsprogramm, das Sie eigentlich täglich machen sollten? Oder ein schon lange aufgeschobenes Telefonat? Oder eine happige Sache, die Sie hätten erledigen müssen? Auf jeden Fall ist es oft etwas Lästiges, für das unser Gehirn ständig neue Ausreden zum Aufschieben erfindet.

Mein Tipp: Machen Sie´s wie MEL ROBBINS in ihrem Buch: »Einfach 5-4-3-2-1 zählen und loslegen!«

Lieber unvollkommen begonnen – als perfekt gezögert… 😉

Als ich kürzlich diesen Satz las, stutzte ich – als (ehemalige) Perfektionistin:

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TRAUERN ist doch sowieso schon eine Mammut-Aufgabe: Wie soll man sich da auch noch der SELBST-ERKENNTNIS widmen?

Das dachte ich, als ich in meiner Zeit der Trauer las, dass es gerade jetzt wichtig sei, sich selbst besser kennenzulernen. In einer PHILOSOPHIE-Vorlesung hörte ich dann, dass ich mir folgende 7 FRAGEN ehrlich beantworten solle:

  1. Was sind meine wichtigsten BEZIEHUNGEN, über die ich mich definieren will?
  2. Welches ist meine bislang wichtigste LEBENSERFAHRUNG?
    Wo kann ich also sagen: »Ja, genau das bin ich!«
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Foto aus einer Ausstellung der Nähkünstlerin ALRAUNE

Foto aus einer Ausstellung der Textilkünstlerin ALRAUNE Siebert

VOM GLÜCK DES MASSHALTENS …

Kennen Sie das auch? Da sitzt man gemütlich vor dem Fernseher – und plötzlich packt einen die Gier nach Knabberzeug, Pizza, Schokolade oder Eis. Oder nach den Dingen, die wir gerade in der Werbung sehen. Eigentlich brauchen wir weder einen neuen Fernseher noch ein neues iPhone. Aber wenn doch gerade so günstige Rabatte und Raten­käufe locken? Die Gier nach mehr, nach viel mehr »Lebensfülle« steckt in den meisten von uns. Doch die Frage ist:

Braucht Lebenskunst wirklich »Fülle« – und wenn ja:
Wie finden wir das rechte Maß?

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»DIE 3 SIEBE DES SOKRATES«

Warum Kommunikation – gut gefiltert – besser »schmeckt«

Man schreibt dem antiken griechischen Philosophen SOKRATES (469 v. Chr. – 399 v. Chr.) eine Geschichte zu, in der er seine wichtigste Kommunikations-Strategie verrät:

DIE DREI SIEBE DES SOKRATES

Lesen Sie, was uns Sokrates mit seiner Geschichte sagen will…

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