Als Autorin und Texterin brauche ich einen freien Kopf und meine Energie fürs Schreiben. Deshalb spare ich mir durch kleine Alltagsrituale, durch simple LIFE HACKS, Zeit und vermeide Stress:

1. Zeit und Energie sparen statt SUCHEN … ganz einfach!

Meine Mama sagte oft, als ich noch ein Kind war:

»Jedes Ding an seinen Ort, erspart viel ZEIT und böse Wort.«

Man kann heute über solche Sprüche lächeln, aber ich finde sie wichtig. Tatsächlich ermahne ich mich täglich – zum Beispiel nach dem Einkaufen, wenn vielleicht der Geldbeutel in der Einkaufstasche statt in der Handtasche steckt –: »Gleich an den richtigen Platz räumen!«. Oder wenn der Schreibtisch ein paar Tage unter Büchern und Manuskriptseiten ächzt, dann sage ich: »STOPP! Erstmal alles aufräumen und einordnen.«

Solche »Jedes Ding an seinen Ort«-Aktionen mache ich schon automatisch, seit mein Gehirn sich diese Gewohnheit »zur Gewohnheit« gemacht hat. Der ERFOLG des so simplen wie wirksamen LIFE HACKS: Ich suche fast nie etwas und spare mir so viel Zeit.

2. Ich kenne und akzeptiere meine Schwächen
und handle entsprechend …

Ich bin »von der schnellen Truppe«, denke oft schneller, als ich schreiben und meine Aktionen ausführen kann. Das führt gelegentlich auch zu hektischem Laufen und Anstoßen an allem, was meinem Tempo im Weg steht ;-).
Ich kenne die ACHTSAMKEITSLEHRE von Jon Kabat-Zinn, aber »kennen« und »anwenden« sind zwei Paar Schuhe. Jedoch stellte ich fest, dass durch meine stumme innere Ermahnung:
»Bitte aufpassen! Du weißt ja, wie oft deine ebenso »schnelle« Mama gestürzt ist…« mein Gehirn die Gewohnheit des Aufpassen und Achtsamseins immer besser automatisiert. DRANBLEIBEN und WIEDERHOLUNG: Dann funktionieren die LIFE HACKS irgendwann perfekt.

ÜBRIGENS half mir diese DISZIPLIN auch viel in der TRAUER und TRAUERZEIT: Da ich wusste, dass ich manchmal ins MASSLOSE TRAUERN geriet, ermahnte ich mich, sobald ich das feststellte mit STOPP! – und tat oder lernte dann etwas, was meinen Geist stark forderte.

3. Das »JETZT-UND-NICHT-SPÄTER«-Motto

»WICHTIGES zuerst – nicht Dringliches« – das ist mein Motto. Denn als »dringlich« belästigen uns täglich tausenderlei Nachrichten oder Dinge, die überhaupt nicht wichtig sind. Ich mache mir jeden Morgen eine KLEINE LISTE mit ein paar Aufgaben, die HEUTE WIRKLICH WICHTIG sind. Wenn ich sie abends dann abhaken kann, bin ich zufrieden.
Um das zu schaffen, »detoxe« ich mich tagsüber von »dringlichen« Meldungen oder »Katastrophen«-News in Medien und Web. Ich konzentriere mich strikt auf meine wichtigen Aufgaben. Wenn eine Meldung von außen tatsächlich DRINGLICH sein sollte, werde ich es erfahren.

Wahrscheinlich kennen Sie den Begriff aus der Psychologie »Verschieberitis« bzw. PROKRASTINATION. Tatsächlich zieht dieses »Alles-auf-die-lange-Bank-Schieben« meist einen Rattenschwanz an Problemen nach sich.

ALSO:
Jedes Ding an seinen Ort.

Die eigenen Schwächen kennen und entsprechend handeln.
JETZT und nicht SPÄTER:

DIESE 3 LIFE HACKS

sparen Ihnen VIEL STRESS UND ÄRGER,
schonen die Nerven und den Geldbeutel!

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Wer zu lange zögert, den bestraft das Leben – wie man hier bei den Osterhasen mit ihren Spiegeleiern sehen kann. ;-)) Aber im Ernst: Lebenskunst heißt vor allem TUN – nicht »zögern und zagen und warten«.

In dem neuen Bestseller von Mel Robbins »Die LET THEM-Theorie« erzählt die Autorin im Vorwort, wie sie es schaffte, gegen das ständige Verschieben und Hinauszögern , also »Prokrastination«, anzugehen: Wenn sie etwas Unangenehmes zu machen oder zu entscheiden hatte oder einfach zu Dingen keine Lust hatte – dann zählte Mel Robbins innerlich den RAKETENSTART:

5 – 4 – 3 – 2 – 1: LOS!
Sobald sie fertig gezählt hatte, begann sie, ohne weiteres Nachdenken mit dem Tun: zum Beispiel mit dem Öffnen und Bezahlen von Rechnungen.

Tatsächlich ist es neurowissenschaftlich erwiesen, dass eine solche 5-Sekunden-Formel helfen kann, das Gehirn zu überlisten. Statt zu grübeln »Oh, was passiert, wenn ich die Rechnung jetzt öffne? Wird der Betrag höher sein als gedacht? Schaffe ich das überhaupt? Dann vielleicht doch lieber nicht öffnen…«,
hilft die Formel, den Startschuss fürs TUN zu geben.

HANDELN – TUN – ENTSCHEIDEN:
3 Zauberworte für mehr Lebensglück

Denken Sie mal darüber nach: Was ist Ihr TUN, das Sie manchmal oder öfters oder regelmäßig hinauszögern? Dieses lästige TUN,, Handeln oder Entscheiden, das Ihnen im Gedächtnis hängt und Sie immer wieder plagt? Vielleicht ist es das Übungsprogramm, das Sie eigentlich täglich machen sollten? Oder ein schon lange aufgeschobenes Telefonat? Oder eine happige Sache, die Sie hätten erledigen müssen? Auf jeden Fall ist es oft etwas Lästiges, für das unser Gehirn ständig neue Ausreden zum Aufschieben erfindet.

Mein Tipp: Machen Sie´s wie MEL ROBBINS in ihrem Buch: »Einfach 5-4-3-2-1 zählen und loslegen!«

Lieber unvollkommen begonnen – als perfekt gezögert… 😉

Als ich kürzlich diesen Satz las, stutzte ich – als (ehemalige) Perfektionistin:

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